Die Freischärler Holderberg

Im BSV Holderberg Bettenkamp 1886 e.V.
Böllerschiessen aus Brauchtum und Tradition

Wir sind ein Traditionsverein mit über 55-jähriger Vereinsgeschichte.
Am Niederrhein gelegen, in dem schönen Ort Holderberg,
ist unser Verein zu finden!
In unserem Schützenhaus, an der Moerser Str. 103,
könnt Ihr uns gerne an den meisten ersten Freitagen im Monat besuchen.

 

 

Information erteilt:

Hauptmann Thomas Skomrock

Postfach 200323
47424 Moers

 

Fax: +49 (0)2841 - 1731513

E-Mail-Adresse: freischaerler@bsv-holderberg.de

Chronik zum 40 jährigem Bestehen
der Freischärler Holderberg

Zum 75.Jubiläumsfest des Holderberger-Bettenkamper Bürgerschützenverein wurden die Freischärler Holderberg zum ersten mal urkundlich erwähnt.

Bei der Befragung von Ditz Peschken (ehemaliger Hauptmann der Freischärler) wurde die Gründung der Freischärler ins Jahr 1959 datiert. Die Aussage von Helmut Stoffels datiert das Jahr 1961 zum Jubiläumsjahr der Freischärler Holderberg. Helene Krämer, die Frau vom ersten Freischärlerhauptmann, datiert das Gründungsjahr auf 1963. Nach einer kurzen arithmetischen Berechnung wurde ermittelt, dass man mit 1961 nicht nur genau in der Mitte, sondern auch gar nicht so falsch liegen kann. Die ersten Kämpfer der Freischärler waren, wie schon erwähnt, Gerhard Krämer als Hauptmann und die Schützen, Dieter Peschken seniorHelmut VierboomHelmut Stoffels seniorGottfried Dreßler und Heinz Rellinghaus. Mit dem Zusammenschluß dieser Freunde war natürlich das Tun der Freischärler nicht beendet.

Im Jahre 1963 wurde die erste Barrikade erbaut. Die Barrikade wurde genau an der Stelle aufgebaut, wo sie im Jahr 2001 auch aufgebaut wurde.

Die Hippe-Strohart zwischen Peschkens Ditz und Höffkens Willi ist seit 40 Jahren der Standort dieser Barrikade. Die Freischärler Holderberg waren damals aus einem unverwüstlichen Holz geschnitzt, dass zum Teil bis heute, zumindest bei einigen Veteranen, Bestand hat. Das erkennt man daran, dass die Moral und die Kameradschaft heute noch so fest sind, wie vor 40 Jahren. Das erste Standquartier der Freischärler Holderberg war die Backstube von Krämer in der sich auch das Lager des Freischärlerzeugs befand. Zur Ausrüstung der Freischärler gehört nicht nur, die bis heute in Betrieb befindliche Salutkanone, sondern auch eine eigens umgebaute Bäckerkutsche ,die von einem Pferd gezogen wurde.

Die Kutsche war bis etwa 1975 ein wesentlicher Bestandteil der Freischärlerausrüstung. Damit der Betrieb der Kutsche störungsfrei und sicher durchgeführt wurde, hat sich Heinrich Feltgen (Feltgen Henn) für diese verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung gestellt. 1975 war das letzte Schützenfest, an dem die Kutsche zum Einsatz gekommen ist. Ab 1976 wurden die Freischärler mit einer anderen Nobelkutsche durch Holderberg Chauffiert. Feltgen Henn ging in Pension und Nachfolger wurde Bernd Krause, der für zwei Jahre mit seinem 190er Mercedes Heckflosse die Feischärler Chauffierte. In den Jahren bis 1976 sind einige der Kameraden aus geschieden, aber auch neue hinzugestossen. Da waren Heinz RelinghausArno LeusinkGünter HilbrandtWilli Höffken junior und Hans-Peter Nesbach. Im Jahr 1976 legten Bernd Krämer und Arno Leusink in Siegen zum Erwerb einer Sprengstofferlaubnis

nach §27 eine Prüfung ab.

Um den Betrieb der Salutkanone mit Schwarzpulver zu ermöglichen, waren einige Umbauten und Zulassungsarbeiten nötig. Der Verschlussmechanismus wurde von Arno Leusink entsprechend den Vorschriften umgebaut, und das Kanonenrohr dem Beschussamt Köln zur Prüfung vorgestellt. Seither wird die Kanone alle fünf Jahre der Beschussprüfung unterzogen. Ab 1979 bis 1985 diente das Treckergespann der Firma Drifte als fahrbarer Untersatz für die Freischärler. Der Anhänger wurde mit Bänken ausgestattet und eine geeignete Kupplung um die Kanone zu befestigen wurde anmontiert. Fahrer des neu eingerichteten Gespanns war ab 1979 Willi Höffken senior. Im Jahr 1979 wurde eine neue, moderne Art der Barrikade der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Konstruktion der Barrikade bestand im wesentlichen aus geklauten Absperrböcken, im Bruch abgesägten Telegraphenmasten und bei Ditz Peschken im Garten geplünderte Tannenzweigen. Zur effektiven Verteidigung wurde eine Wasserfontäne nachgerüstet. Bei der Stürmung 1979 stand die Schützentruppe im wahrsten Sinne des Wortes voll im Regen. Im Jahr 1981 endete die Epoche des Hauptmann Gerhard Krämer mit seinem Rücktritt von diesem Amt und er trat in den verdienten Ruhestand.

Nachfolger und somit zweiter Freischärler-Hauptmann wurde Dieter Peschken. Mit Ernennung von Dieter Peschken zum Hauptmann wurde gleichzeitig die Peschkenepoche eingeleitet. Im Jahre 1984 wurde der Minitrecker, der Firma Niederrheingold gehörte ausrangiert, so dass dringend Bedarf nach einer neuen, kräftigereren Zugmaschine bestand.1985 war es dann so weit. Es wurde der Güldi, der heutige Freischärlertruck, angeschafft. Für die Restaurierungsarbeiten stellte Freischärlerschütze Arno Leusink, der ab 1981 auch das Freischärlerquartier stellte, seine Garage zur Verfügung. 1987 bestand die Truppe der Freischärler aus Hauptmann Dieter PeschkenArno LeusinkBernd KrämerWilli Höffken juniorHans-Dieter Peschken und Michael Höffken. Im Jahr 1986 feierte der Schützenverein sein 100 Jähriges Bestehen. Winfried Struck kam als neuer Kämpfer dazu und war für das Standrohr an der Barikade zuständig. Im gleichen Jahr wurde damit begonnen eine Wasserbütt zu bauen. In den folgenden Jahren wurde die Ausrüstung dieser Wasserwanne ständig verfeinert. So wurde auch eine Dusche angebaut. 1992 nach elfjähriger Dienstzeit, hat auch Ditz Peschken sein Amt als Hauptmann der Freischärler niedergelegt. An diesem Tag endete die Epoche Peschken., Im gleichen Jahr wurde Thomas Skomrock zum dritten Freischärlerhauptmann ernannt. Im Laufe der Zeit hat sich eine beträchtliche Menge an Freischärlermaterialien angesammelt. Ein großer Gönner zur damaligen Zeit war die Firma Drifte, beider ständig der Freischärlertruck untergestellt werden konnte, die Firma Drifte hat auch den Anhänger, der zum Freischärlergespann gehörte zur Verfügung gestellt. Nachdem das Lager, zur Ausstellung umgebaut wurde, war leider kein Platz mehr. So war die erste große Aktion, die Thomas Skomrock einleitete, das Anschaffen eines Überseecontainers, der als Lager der Freischärler dienen sollte. Bis etwa 1999 konnte das Hauptquartier auf dem Grundstück der Familie Niephaus stehen bleiben. Die Not war groß!"Wohin mit unseren Sachen ",war die Frage. Die Suche dauerte nicht lange und schon war ein neuer Gönner gefunden. Die Firma Adolf Tiefenbach besitzt ein Grundstück. Ohne große Verhandlungen wurde uns gestattet das Freischärlerlager an neuer Stelle aufzubauen.

Im Jahr 1992 unternahmen die Freischärler zum ersten mal den sogenannten Freischärlerausflug. Es ging durch den Niederrhein, eine Ausflugstrecke, die von Detlef Krämer, der sich als Treckerfahrer zur Verfügung stellte, ausgearbeitet wurde. Zwei Jahre später wurde eine neue Freischärlertour geplant und durchgeführt. Diesmal ging es mit einem großen Anhänger Richtung Sonsbeck, wo ebenfalls gegrillt wurde. Bei dieser Tour war Jan van de Niep Chauffeur, der die Freischärler. Nach zehn Jahren Dienstzeit legte Winfried Struck sein Amt als Freischärler nieder und auch Bernd Krämer ließ sich in den einstweiligen Ruhestand versetzen. Die Lücke, die zwei so erfahrene Leute hinterlassen haben, galt es schnell durch neues, und junges Personal zu ersetzten. Es wurde auf Antrag, der angenommen wurde , Andreas Schlüß als neues Mitglied, bei den Freischärlern aufgenommen. Nachdem Arno Leusink mit Erreichen seines 45.Lebensjahres sich hat ebenfalls von den Freischärlern pensionieren lassen, wurde das bis zu diesem Zeitpunkt bei Arno Leusink eingerichtete Hauptquartier geräumt und im Schützenhaus Holderberg neu eingerichtet.. Nach Ausscheiden von Arno Leusink aus dem aktiven Dienst, wurde die entstandene Lücke durch ein neues Freischärlermitglied, Ralf Bayer, geschlossen. Die Heutigen Kämpfer der Freischärler sind, Thomas Skomrock als Hauptmann 1.Kanonier Hans-Dieter Peschken, 2.Kanonier Michael Höffken, 1.Schütze Andreas Schlüß und 2.Schütze Ralf Beyer. Im Jahr 1995 bekamen die Freischärler auf Grund ihres großen Bedarfes an Erlaubnisscheinen zum Schießen mit einem Böller eine Dauererlaubnis, die sich auf das Ortsgebiet Holderberg bezog. Seit 1999 verfügen die Freischärler über eine Erlaubnis, die das Schießen mit einem Böller im gesamten Kreisgebiet Wesel ermöglicht.

Fortsetzung
der Chronik der Freischärler Holderberg
von 2001 bis 2006

Seit Menschengedenken gibt es kein Königsschießen ohne, dass die Freischärler jedes Pfand mit einem Böllerschuß aus der kleinen Kanone begrüßen und auf diese Art und Weise den erfolgreichen Pfänderschützen zu ehren und parallel eine Runde zu kassieren.

Zum 111. Schützenfest, nachdem alle Pfänder abgeschossen waren, wurde kurzerhand beschlossen 111 Jahre, ein klassisches rheinisches Jubiläum, das ist die Gelegenheit für die Freischärler König zu werden. So stellten sich die Freischärler in Reih und Glied auf, vorneweg Hauptmann Thomas Skomrock, weiter mit Arno LeusinkHans Dieter PeschkenMichael HöffkenRalf Beyer und Andreas Schlüß. Am Ende des Tages stand Hauptmann Thomas Skomrock als neuer Schützenkönig fest. Vier Wochen nach Pfingsten wurde traditionsgemäß das Schützenfest gefeiert, an dem die Freischärler zum ersten Mal ein Dorf und ein ganzes Volk regieren sollten. Plötzlich tauchten einige Fragen auf: Wer schießt den Ehrensalut?, wer baut die Barrikade?, wer tritt in blauer Uniform zur Inthronisierung an? und wer macht das, was die Freischärler sonst gemacht haben? Kurzerhand wurde eine Mobilmachung beschlossen: der Ehrenkanonier Willi Brunswick wurde einberufen und in der Kleiderkammer der Freischärler ausgerüstet. Aber ein Freischärler macht noch kein Schützenfest. So wurde kurzerhand Bernd Krämer mobil gemacht, der die Verantwortung beim Böllerschießen übernehmen sollte.

Als Freiwillige meldeten sich Frank Hilbrandt und Helmut Stoffels jun. Als Ersatzkanoniere, die die Arbeit an der Kanone übernehmen sollten. Nachdem alles organisiert war, konnte mit dem Feiern begonnen werden. Auf Beschluss des Oberkommandos der Freischärler, Hauptmann Thomas Skomrock, und Kassierer Hans-Dieter Peschken, wurde beschlossen, dass das gesamte Königsgeld mit unseren Freunden und Kameraden in flüssige Nahrung umgesetzt werden sollte. Auf der Hippstraat wurde von den Freischärlern seit Menschengedenken eine Barrikade errichtet,

was in diesem Jahr nicht möglich war, weil ein König seinen eigenen Weg nicht versperrt. Es machten sich aber einige Rebellen in der Schützenjugend bereit, um eine Barrikade zu bauen, die Holderberg bis dahin noch nicht gesehen hatte. Mit sehr viel Phantasie und Ideen und Unterstützung von Malermeisterin Rita Schmitz wurde eine Barrikade aus echten Pappendeckeln, angemalt wie die Wehrmauern auf der Wartburg, quer über die Hippstraat gebaut. Dieses Bollwerk der Jugendrebellion wurde selbstverständlich vom Freischärlerkönig mit seinem Gefolge persönlich abgebaut. Wie es sich gehört, wurde die Barrikade natürlich mit Wasser verteidigt. In diesem Fall war Petrus der Verbündete.

Im Jahr 2001 haben die Freischärler ihr größtes Fest überhaupt gefeiert. Mit vereinten Kräften wurde das 40jährige Kompaniebestehen mit allen Vereinen, Freunden und Gönnern im Schützenhaus Holderberg gefeiert. Dies war auch die beste Gelegenheit, um sich bei Leuten auf eine ganz besondere Art zu bedanken, die immer für die Freischärler da waren und die sich auch nie lumpen ließen, wenn sie um das eine oder andere gefragt wurden, oder auch nur da waren, wenn die Probleme der Kompanie nicht zu lösen waren. Zu Ehrenkanonieren ernannt wurden: Eberhard Diamant, der sich immer äußerst fürsorglich und liebevoll um unseren Güldi, den Freischärlertruck gekümmert hat. Da war da noch Dieter Schmitz, der seitdem der Hans-Dieter beim Dieter Schmitz die Lehre begonnen hat, uns die Farben, Schmirgelpapier und allerhand Materialien, die so ein Malerbetrieb hergibt, zur Verfügung gestellt. Nächster Kandidat war Adolf Tiefenbach, der ohne lange zu überlegen unsem Freischärlerquartier eine neue Heimat auf seinem Betriebsgelände auf'm Holderberg gegeben hat. Letzter Kandidat war Karl-Heinz Heyrahl, der unserem Freischärler-Anhänger zu einem neuen Aussehen verholfen hat. Ein stabiles Dach, Eckpfosten und Verkleidungen wurden in seiner Werkstatt in Homberg extra für uns hergestellt. Alle weiteren Blechteile und Zubehör wie Schrauben usw. kamen ebenfalls aus der Werkstatt der Firma Lüftung und Klima. Aber nicht nur wir hatten was zu verteilen, sondern auch unsere Gäste, befreundete Vereine und Kameraden haben uns reichlich mit Geschenken geehrt.

Die Ersatzkanoniere haben sich zurückbesonnen und einige Pleiten an der Barrikade zum Anlass genommen und uns ein Standrohr zum Jubiläum geschenkt, welches natürlich nicht nur einfach übergeben wurde, sondern, wer die Ersatzkanoniere kennt, weiß das so was gerecht geteilt wird. Das größte und dickste Teil bekam der Hauptmann Thomas Skomrock, die Adapterstücke von B-Rohr auf C-Rohr wurden dem ersten Kanonier Hans-Dieter Peschken übergeben, das zweitwichtigste Teil der Schieberschlüssel wurde Michael Höffken übergeben und je ein Handrad für die Absperrventile am Standrohr haben Ralf Beyer und Andreas Schlüß bekommen. Seit diesem Tag sind die Freischärler unabhängig von irgendwelchen Beutestücken oder Leihgaben.

Zum Schützenfest im Jahre 2004 sind, wie es schon seit einigen Jahren üblich ist, die Kanoniere des SV Moers Vinn zu Gast, die ebenfalls die Barrikade verteidigen und in dem Bereich die Nachhut übernehmen und auch beim Salutschiessen tatkräftige Unterstützung leisten. Traditionsgemäß werden zur Inthronisierung des neuen Schützenkönigs 21 Schuss Ehrensalut abgegeben. Diese Aufgabe teilt man sich mit den Kanonieren aus Vinn. Die im Festzelt angetretenen Kanoniere geben ein Zeichen nach draußen, wenn mit dem Abschießen des Ehrensaluts begonnen werden soll. Dies geschah auch zum 118. Schützenfest, nur nach etwa der Hälfte der Böllerschüsse ist das Kabel für die Stromzuleitung des Festplatzes und des Spechtshofes gerissen. Die allgemeine Meinung der Festbesucher sagt, dass das Kabel mit einem gezielten Schuss aus einer der beiden Böllerkanonen abgeschossen wurde. Dies ist jedoch nicht möglich, weil mir selbst kein Böllerschütze bekannt ist, der in der Lage wäre, auf 10 Meter einen Möbelwagen zu treffen. Deswegen geht die allgemeine Theorie dahin, dass die Resonanz der beiden Kanonen das Kabel in derartige Schwingungen versetzt hat, dass es gerissen ist. Der Energieversorger ENNI kam sofort mit einem Entstörtrupp und hat in Windeseile das gerissene Kabel repariert und die ausgelösten Sicherungen ausgetauscht, so dass das Fest ohne Störungen weitergehen konnte.

Nachdem im Jahre 1994 die Kanonenräder schon mal vom Holderberger Stellmacher Erich Gredig restauriert wurden, ist zum Tanz in den Mai 2005 der Supergau passiert. Ein Segment des linken Kanonenrades war durchgebrochen und am rechten Rand war ein Segment angebrochen. Unser Freund Heinz Vossler sagte sofort: "Bring die Kanone vorbei, wir werden mal sehen, was man daraus machen kann." Nachdem die Metallreifen abgezogen waren, stellte man fest, dass das gesamte Holz der Räder und Speichen total verfault war. Das hieß: ein professioneller Stellmacher musste her. Und das im Jahre 2005. Nach langer Suche hat man dann einen geeigneten Handwerker in der Nähe des Möhnesees gefunden. Drei Wochen vor dem Schützenfest hat Hauptmann Thomas Skomrock die Kanonenräder am Möhnesee abgeliefert und eine Woche vor dem Schützenfest wieder abgeholt. Bis auf die Radnabe wurde alles restauriert. Radsegmente, Speichen und Reifen alles neu! Und vor allem alles naturfarben. Bei einer monatlichen Versammlung wurde beschlossen, dass die Räder erst mal nicht in den Kompaniefarben blau und rot angestrichen werden. Vielmehr hat man überlegt, ob man die Kanone nicht komplett naturfarben herrichten soll. Bis heute wurde keine Entscheidung getroffen.

Im Sommer 2005 haben die Freischärler ihre gesamt Familie, das sind die Gönner, Sponsoren, Freunde und die Vorsitzenden der befreundeten Vereine eingeladen zu einer Bootstour. Es ging mit dem Bus von Ruhrort Schifferbörse bis zum Schiffshebewerk Henrichenburg von da aus mit dem 7-Sterne-Luxusseelenverkäufer Rheinfels über den Rhein-Herne-Kanal zurück nach Duisburg über den Rhein nach Ruhrort zur Schifferbörse. Während der gesamten Fahrt wurden die Sehenswürdigkeiten rechts und links des Kanals vom Schiffsführer erläutert. Organisiert wurde Kaffee und Kuchen, Bockwurst, Bier und andere Annehmlichkeiten an Bord, so dass alle Mitreisenden einen unbeschwerten Tag erleben konnten. Der Transport der Freischärlerfamilie von Holderberg nach Ruhrort wurde vom ersten Kanonier Hans-Dieter Peschken organisiert, so dass alle, die es wollten, auch ordentlich mitfeiern konnten und sich auf ein schönes Jubiläumsfest, welches im Jahres 2006 gefeiert werden soll einstimmen konnten.

Das Jubiläumsjahr 2006 ist natürlich gleichzeitig das Jubiläumsjahr für den Schützenverein, wenn die Freischärler 45jähriges Kompaniebestehen feiern, feiert der Schützenverein sein 120jähriges Bestehen. Gleichzeitig wurde auch von Heinz Vossler der 33. Vogel gebaut. Und dieser Vogel hatte es in sich. Zwei Köpfe und superstarke Flügel. Unmittelbar nach der Fertigstellung ist der Vogel mehr oder weniger aus eigenen Kräften auf und davon geflogen. Erst am Tag des Königsschiessens wurde der Vogel an der obersten Spitze des Maibaumes entdeckt. Die Vermutung der Schützengruppe, dass die Freischärler wieder ihre Finger im Spiel haben, lag sehr nahe, nachdem man gesehen hat, wie schwer die Schützen sich damit getan haben, den Vogel vom Maibaum zu holen. Nach dem Vogelschießen begannen die Vorbereitungen für unser 45. Kompaniejubiläum, welches wir gemeinsam am 09.09.2006 feiern wollen.

 

HPTM Thomas Skomrock

Fortsetzung folgt....

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